IT-Planungsrat: „API First“

Wie lässt sich frühzeitig einschätzen, ob sich ein Verwaltungsvorhaben für eine Umsetzung nach dem „API First“-Prinzip eignet? Und welche Erfahrungen aus bereits umgesetzten Vorhaben helfen dabei, typische Fehler zu vermeiden? Neue Arbeitsergebnisse des Schwerpunktthemas Digitale Anwendungen geben Verwaltungen hierfür konkrete Hilfestellungen an die Hand. 

Der „API First“-Ansatz zielt darauf, digitale Lösungen von Beginn an so zu konzipieren, dass Daten und Funktionen über standardisierte Schnittstellen – sogenannte APIs – bereitgestellt und von verschiedenen Anwendungen genutzt werden können. Das erleichtert den Datenaustausch, fördert die Wiederverwendung bestehender Lösungen und schafft eine Grundlage für interoperable digitale Verwaltungsangebote. Mit einem interaktiven Readiness-Check und einer Checkliste mit Do’s & Don’ts stehen Verwaltungen nun zwei praxisorientierte Instrumente zur Verfügung, die bei der Vorbereitung und Umsetzung entsprechender Vorhaben unterstützen.

Readiness-Check: Ist das Vorhaben bereit für „API First“?

Der interaktive Readiness-Check unterstützt Verwaltungen dabei, das Potenzial eines bereits identifizierten Use Cases oder Vorhabens für eine Umsetzung nach dem „API First“-Prinzip einzuschätzen. Anhand strukturierter Fragen können Projektverantwortliche prüfen, wie gut die Voraussetzungen für die Umsetzung bereits erfüllt sind.

Do’s & Don’ts: Erfahrungen aus der Praxis nutzen

Welche Erfolgsfaktoren sollten bei einem API-Vorhaben von Beginn an berücksichtigt werden? Und welche typischen Fallstricke lassen sich vermeiden? Die Checkliste „Do’s & Don’ts – API First“ bündelt zentrale Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis. Sie richtet sich insbesondere an Projektverantwortliche, IT-Referent:innen und Entscheidungsträger:innen, die API-Vorhaben initiieren oder begleiten.

Weitere Fortschritte im Schwerpunktthema Digitale Anwendungen

Das Schwerpunktthema Digitale Anwendungen arbeitet gemeinsam mit Bund, Ländern und weiteren Akteuren an einer modernen, nutzendenfreundlichen und medienbruchfreien Verwaltung. Im Fokus stehen unter anderem Next Level Digital Services und die föderale IT-Architektur. Ziel ist es, digitale Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und flächendeckend verfügbar zu machen.

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Quelle: IT-Planungsrat