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Zitierangaben: Vergabeblog.de vom 07/04/2026 Nr. 73954

Stärkung der europäischen und ukrainischen Verteidigungsindustrie: 1,5 Mrd. EUR Arbeitsprogramm

Die Europäische Kommission hat ein Arbeitsprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro im Rahmen des Programms für die Europäische Verteidigungsindustrie (EDIP) gebilligt. Ziel ist es, die europäische Verteidigungsindustrie zu stärken und die Produktionskapazitäten zu steigern.

Andrius Kubilius, Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, erklärte: „In nur wenigen Monaten haben wir die EDIP-Verordnung in konkrete Möglichkeiten umgesetzt. Nun können die Mitgliedstaaten, Norwegen und – als erstes Land im Rahmen eines EU-Verteidigungsindustrieprogramms – die Ukraine sowie deren Industrieunternehmen Fördermöglichkeiten nutzen, um die Verteidigungszusammenarbeit zu stärken und die Produktion anzukurbeln.“

Fokus liegt auf Innovation, Zusammenarbeit und Stärkung der technologischen Grundlagen

EDIP geht dringende Herausforderungen im Bereich der europäischen Verteidigung und Sicherheit an, indem es die industriellen Produktionskapazitäten steigert, die Zusammenarbeit mit der Ukraine vertieft, die gemeinsame europäische Beschaffung stärkt und europäische Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse entwickelt. Dies ist ein bedeutender Schritt in den Bemühungen der EU, die Sicherheit Europas zu verbessern. Die Einrichtung und Finanzierung von europäischen Verteidigungsprojekten von gemeinsamem Interesse (EDPCI) im Rahmen des EDIP ist zudem ein entscheidender Schritt zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft Europas.

Die erste Runde der EDIP-Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen wird ab dem 31. März auf dem EU-Portal für Fördermittel und Ausschreibungen veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: EU Kommission

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