Der Europäische Ausschuss der Regionen begrüßt die für 2026 geplante Überarbeitung der EU-Vergaberichtlinien von 2014, da die aktuellen Verfahren nach Auffassung des Ausschusses zu komplex seien und lokale sowie regionale Behörden unter erheblicher Verwaltungslast und Ressourcenmangel leiden würden. Der Ausschuss fordert eine deutliche Vereinfachung und Flexibilisierung der vergaberechtlichen Regelungen, die Anhebung der Schwellenwerten und die Beteiligung von kleinen Unternehmen sowie den grenzüberschreitenden Markt zu stärken. Zudem plädiert er für eine stärkere Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, eine EU-weite Strategie zur Professionalisierung der Vergabebehörden und eine konsequente, nutzerfreundliche Digitalisierung, ohne den Kommunen neue bürokratische Pflichten aufzuerlegen.
Die Stellungnahme des Ausschusses können Sie hier abrufen.
Quelle: Amtsblatt der EU, C/2026/2598














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