Die Freie Hansestadt Bremen übernimmt den Vorsitz im neu eingerichteten Portfolio-Board des IT-Planungsrats. Das Gremium soll die Priorisierung, Steuerung und Umsetzung föderaler Digitalisierungsvorhaben stärken und so die Voraussetzungen für standardisierte, interoperable und wirtschaftliche IT-Beschaffungen im öffentlichen Sektor verbessern.
Das Portfolio-Board wurde vom IT-Planungsrat als neues Steuerungsformat eingerichtet. Es begleitet künftig die strategische Portfoliosteuerung gemeinsamer Digitalvorhaben und unterstützt insbesondere den Aufbau des Deutschland-Stacks als interoperables digitales Ökosystem für die öffentliche Verwaltung. Zum Start gehören dem Board Vertreterinnen und Vertreter des Bundes sowie der Länder Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen an.
Bremen bringt dabei seine Erfahrungen aus der föderalen Verwaltungsdigitalisierung ein. Das Land verantwortet bereits innerhalb der Föderalen Digitalstrategie das strategische Schwerpunktthema „Digitale Anwendungen“ und koordiniert in diesem Bereich die Zusammenarbeit zwischen Projekten, Produkten und Standards des IT-Planungsrats.
Mit dem Portfolio-Board reagiert der IT-Planungsrat auf die steigende Komplexität gemeinsamer Digitalisierungsvorhaben. Ziel ist es, Prioritäten transparenter festzulegen, Ressourcen gezielter einzusetzen und die Umsetzung föderaler IT-Projekte verbindlicher zu steuern. Die neue Governance soll dazu beitragen, digitale Verwaltungsleistungen schneller und flächendeckend bereitzustellen.















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