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Die Gesetzesentwürfe zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge und der beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr haben den Bundestag noch nicht passiert (s. zuletzt Vergabeblog.de vom 10/11/2025 Nr. 72821), da kündigen sich bereits weitere Vereinfachungen im Vergaberecht in der Politik an: Mit 14 Punkten soll das Vergaberecht (weiter) vereinfacht werden. Dies ergibt sich aus dem Protokoll zur Besprechung des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 4. Dezember 2025:
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Das war vergangene Woche in den Fachforen des DVNW los!
Diskutieren Sie mit bei aktuellen Themen rund um Vergaberecht und Beschaffungspraxis

Auch in der letzten Woche gab es wieder einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themen rund um Vergabe und Beschaffung in den Fachforen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW). Ob zum Thema „Vergaberecht vs. Kommunalrecht, Vergabebeschluss im öffentlichen Teil der Sitzung“, zum Thema „Der Formularsatz ist die Monstranz der Bürokratie!“, oder zum Thema „Zulässige Vertragserweiterung gemäß § 132 Abs. 3 GWB“ – steigen Sie in die Diskussion ein und tauschen Sie sich aus!
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat am 16.12.2025 eine Änderung der „Zulässigkeitsvoraussetzungen“ nach § 3a VOB/A im Bundesanzeiger bekanntgegeben. Die Änderungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft.
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Das Umweltbundesamt (UBA) hat basierend auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel einen aktualisierten Leitfaden für die Beschaffung lärm- und schadstoffarmer sowie langlebiger Gartengeräte veröffentlicht.
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Im Zuge der aktuellen Digitalisierungswelle werden IT-Vergaben immer relevanter. Das gilt nicht nur für klassische IT-Dienstleister der öffentlichen Hand, sondern für alle Behörden in Bund, Ländern und Kommunen. Das Online-Seminar „IT-Vergaben im Zeitalter der Digitalisierung erfolgreich durchführen“ am 19. – 20. Januar 2026 gibt konkrete Praxisempfehlungen, wie IT-Beschaffungen erfolgreich gestaltet werden. Von der Bedarfsermittlung bis zum Vertragsschluss und darüber hinaus. Dabei bilden die EVB-IT und ihre richtige Anwendung einen wichtigen Schwerpunkt. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
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Bevor innovative Produkte beschafft werden können, braucht es eines: ein klares Bild vom Markt. Genau hier setzen Markterkundung und der KOINNOvationsplatz an. Wir haben mit Mireille Bart, Projektmanagerin bei KOINNO, darüber gesprochen, wie öffentliche Einrichtungen strukturiert und rechtskonform vorgehen können – und warum es heute einfacher ist als je zuvor, ein Gespür für den Markt zu bekommen.
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Der ehemalige Bundesgesundheitsminister stand im Blickpunkt der zwölften Sitzung der Enquete-Kommission des Bundestages am Montag, 15. Dezember 2025 : „Es gab einen starken Druck aus den Ländern, dass der Bund zentral Masken beschafft“, sagte der heutige Unionsfraktionschef mit Blick auf die Beschaffungspolitik des Gesundheitsressorts (BMG) zu Beginn der Coronapandemie im Jahr 2020 und darüber hinaus. Ob es dabei zu „Überbeschaffung“ gekommen sei, bleibe in der Rückbetrachtung umstritten.
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Markterkundungen richtig durchführen – Der unterschätzte Schlüssel zu besseren Vergaben
Der neue DVNW-Leitfaden für Vergabestellen gibt einen Überblick

Erfolgreiche Beschaffungen beginnen nicht erst mit der Ausschreibung – sie beginnen viel früher. Trotzdem wird die Markterkundung in der Praxis häufig unterschätzt. Genau hier setzt der neue DVNW-Leitfaden an: Er zeigt, wie öffentliche Auftraggebende dieses Instrument strategisch, rechtssicher und effizient nutzen können.
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Der Deutsche Vergabetag hat sich am 13. und 14. November 2025 erneut als das zentrale Forum für Vergaberecht und öffentliche Beschaffung erwiesen. Mit 1.000 Teilnehmenden, 32 Workshops und 17 Ausstellenden war die Veranstaltung so gut besucht wie nie zuvor. Im Fokus stand in diesem Jahr vor allem eines: die geplante Reform des Vergaberechts und ihre Auswirkungen auf Praxis, Rechtsprechung und Verwaltung.
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Unter der Überschrift „Pandemie-Aufarbeitung – Vor Befragung in Enquete-Kommission: Ex-Gesundheitsminister Spahn verteidigt Maskenbeschaffung“, berichtet die Berliner Zeitung, dass Jens Spahn eingeräumt habe, bei der Maskenbeschaffung nicht dem Vergaberecht gefolgt zu sein. Am Montag hatte sich Jens Spahn in der Kommission zur Aufarbeitung der Pandemie geäußert.












