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Falsche Referenzangaben lassen sich nicht nachträglich korrigieren
VK Bund, Beschl. v. 13.07.2026 – VK 2-46/26
Referenzen sind in vielen Vergabeverfahren nicht nur ein Nachweis von Erfahrung, sondern entscheiden bereits darüber, ob…
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Mitarbeiter/-in Vertrags- und Vergabestelle (m/w/d)
Mitarbeiter/-in für Vertrags- und Vergabemanagement im Hochbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart
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Der Rat der EU hat grünes Licht für neue Vorschriften zur Vereinfachung der Beschaffung im Bereich…
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„Untreue-Verdacht am Uniklinikum Frankfurt – Eine Pflegekraft für 4.000 Euro – am Tag“ titelt die hessenschau. Das Universitätsklinikum Frankfurt soll nach hessenschau-Recherchen offenbar seit Jahren gegen EU-Vergaberecht verstoßen haben. Es stehe der Verdacht im Raum, dass günstigere Anbieter getäuscht wurden. Mindestens ein Auftrag soll an einen ehemaligen Aufsichtsrat und Ex-Staatssekretär gegangen sein.
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Der Rat der EU hat grünes Licht für neue Vorschriften zur Vereinfachung der Beschaffung im Bereich Sicherheit und Verteidigung, zur Erleichterung von Investitionen im Verteidigungsbereich und zur Unterstützung der Verteidigungsindustrie gegeben. Mit den neuen Regeln sollen administrative Verzögerungen bei der Beschaffung, Genehmigung, Berichterstattung und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beseitigt werden, um den Mitgliedstaaten und der Industrie den Weg frei zu machen, rasch zu handeln und Europas Verteidigungsfähigkeit zu erhöhen. Diese neuen Rechtsakte bilden das sogenannte „Omnibus V“-Legislativpaket als Teil der Vereinfachungsagenda der EU.
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Seminarempfehlungen der DVNW Akademie
Unsere Seminarempfehlungen in den kommenden Wochen: aktuelle Themen aus Vergaberecht, IT-Vergabe, Bauvergabe und Vergabepraxis

Liebe Leserinnen und Leser, unsere Seminarempfehlung für diese Woche: Das Online-Seminar „Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen“ am 06. November 2026. In der Praxis öffentlicher Auftragsvergaben ist es derzeit (noch) üblich, komplexe Leistungen auf dem Gebiet der Raumplanung, des Städtebaus oder des Bauwesens über Planungswettbewerbe mit anschließenden Vergabeverfahren zu vergeben. Dass es hierzu mit dem Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen auch eine Alternative innerhalb der VgV gibt, scheint den Wenigsten bekannt zu sein. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden im Ergebnis eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl dieses Vergabeverfahrens zu liefern. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
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Bremen: Änderung des Tariftreue- und Vergabegesetze – Direktauftrag stark angehoben
Liefer- und Dienstleistungen bis 100.000 Euro sowie Bauleistungen bis 500.000 Euro im Direktauftrag möglich
Das Bremische Gesetz zur Änderung des Tariftreue- und Vergabegesetzes und zur Änderung der Haushaltsordnung der Freien Hansestadt Bremen vom 29. September 2026 wurde am 1. Oktober 2026 verkündet. Die wesentlichen Änderung des Bremischen Tariftreue- und Vergabegesetzes umfassen:
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Die Europäische Kommission begrüßt die Annahme der Verordnung zur Einrichtung eines Programms für agile und schnelle Innovationen im Verteidigungsbereich (AGILE), mit der disruptive Verteidigungstechnologien in Rekordgeschwindigkeit vom Labor ins Feld gebracht werden. Mit dem neuen Finanzierungsinstrument in Höhe von 115 Mio. EUR werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), einschließlich Start-up-Unternehmen und Scale-up-Unternehmen, gezielt unterstützt, um innovative Verteidigungslösungen zu entwickeln und deren Einführung zu unterstützen.
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Falsche Referenzangaben lassen sich nicht nachträglich korrigieren
VK Bund, Beschl. v. 13.07.2026 – VK 2-46/26

Referenzen sind in vielen Vergabeverfahren nicht nur ein Nachweis von Erfahrung, sondern entscheiden bereits darüber, ob ein Bewerber überhaupt am weiteren Wettbewerb teilnehmen kann. Die Vergabekammer des Bundes setzt der Aufklärung deutliche Grenzen: Hat ein Bewerber zu einer Referenz eindeutige Angaben gemacht und erfüllen diese die vorgegebenen Mindestanforderungen nicht, besteht grundsätzlich weder eine Pflicht des Auftraggebers zur Aufklärung noch ein Recht des Bewerbers auf nachträgliche Korrektur. Daneben befasst sich die Entscheidung mit der Informationspflicht gegenüber abgelehnten Bewerbern nach § 134 GWB sowie mit dem Umfang des Akteneinsichtsrechts in Nachprüfungsverfahren.
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Das war vergangene Woche in den Fachforen des DVNW los!
Diskutieren Sie mit bei aktuellen Themen rund um Vergaberecht und Beschaffungspraxis

Auch in der letzten Woche gab es wieder einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themen rund um Vergabe und Beschaffung in den Fachforen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW). Hier finden Sie die wichtigsten Diskussionen der letzten Tage.
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Forschungs- und Entwicklungsleistungen stellen öffentliche Auftraggeber vor eine besondere vergaberechtliche Herausforderung: Einerseits sollen innovative Ideen, neue Technologien und bislang nicht marktverfügbare Lösungen möglichst flexibel entwickelt werden können. Andererseits gelten gerade bei öffentlich finanzierter Forschung hohe Anforderungen an Wettbewerb, Transparenz, Gleichbehandlung und Dokumentation.
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Das BMDS hat die Ausschreibung für den neuen Data Spaces Hub Germany gestartet. Als zentrale Anlaufstelle für Datenräume in Deutschland soll der Hub künftig Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die öffentliche Verwaltung und weitere Akteure informieren, miteinander vernetzen und bei der konkreten Gestaltung und Nutzung von Datenräumen unterstützen.
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Die pauschale Forderung nach regionalen Produkten dürfte einer vergaberechtlichen Prüfung wohl kaum standhalten, da sie eine Ungleichbehandlung europäischer Wettbewerber darstellen würde. Der Frage, wie Regionalität bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen berücksichtigt werden kann, geht die Kurzexpertise „Regionalität in der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen“ des Umweltbundesamtes (UBA) nach.
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Seit dem 1. Oktober 2026 werden Verhandlungsvergaben (für Liefer- und Dienstleistungen) sowie Freihändige Vergaben (für Bauleistungen), jeweils mit Teilnahmewettbewerb, in Nordrhein-Westfalen bis zu den jeweils geltenden EU-Schwellenwerten zugelassen. Dies soll öffentlichen Auftraggebern in NRW mehr Flexibilität geben und weniger Bürokratie verursachen.
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Seminarempfehlungen der DVNW Akademie
Unsere Seminarempfehlungen in den kommenden Wochen: aktuelle Themen aus Vergaberecht, IT-Vergabe, Bauvergabe und Vergabepraxis

Liebe Leserinnen und Leser, unsere Seminarempfehlung für diese Woche: Das Online-Seminar „Die Angebotswertung im Vergabeverfahren“ am 29. Oktober 2026. Vergabeverfahren werden oft erst sehr spät angegriffen, mit dem Argument, die Angebotswertung sei nicht vergaberechtskonform zustande gekommen. Das Seminar vermittelt nicht nur den rechtlichen Rahmen der Angebotswertung von Vergabeverfahren nach der Vergabeverordnung.Es werden praxisnah die einzelnen Phasen der Angebotswertung und die Handlungsspielräume des Auftraggebers vermittelt. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
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Die Bundesdruckerei-Gruppe und das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu haben beide Organisationen einen Letter of Intent unterzeichnet. Ziel ist es, sichere und souveräne IT-Lösungen für die öffentliche Verwaltung gemeinsam zu entwickeln, zu erproben und zu skalieren.
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Mit Rundschreiben vom 07.09.2026 (Gz. IIA3 – H 1005/00151/007/002) hat das zuständige Bundesministerium der Finanzen (BMF) neue Regelungen in den Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P 2026), den Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung auf Kostenbasis (ANBest-P-Kosten 2026) sowie den Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur institutionellen Förderung (ANBest-I 2026) bekannt gegeben. Die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an Gebietskörperschaften und Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften (ANBest-Gk 2025) wurden nicht angepasst.
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VK Nordbayern: Keine Umgehung der Ausschreibungspflicht über Nachträge – Restleistungen sind (neu) auszuschreiben
VK Nordbayern, Beschl. v. 20.02.2025 – RMF-SG21-3194-9-31

Die VK Nordbayern hat entschieden, dass die Beauftragung eines neuen Auftragnehmers mit Restleistungen nach Kündigung eines ursprünglich vergebenen Auftrags regelmäßig nur im Rahmen eines neuen Vergabeverfahrens zulässig ist. Dabei wurde der Versuch, die Ausschreibungspflicht durch eine Nachtragsvereinbarung zu umgehen, als vergaberechtswidrig eingestuft. Die Kammer greift damit praxisrelevante Fragen zur Auftragswertschätzung sowie zu den Grenzen zulässiger Auftragsänderungen nach § 132 GWB auf.
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Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 2. Quartals 2026 mit 2 753,5 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 1,0 % oder 26,3 Milliarden Euro. Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte.
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Der Rat der EU hat fünf europäische Verteidigungsvorhaben von gemeinsamem Interesse (European Defence Projects of Common Interest – EDPCIs) gebilligt, mit denen die Verteidigungsbereitschaft und die industriellen Kapazitäten Europas gestärkt werden sollen. Die Vorhaben werden europäische Länder zusammenbringen, um kritische Fähigkeiten in den Bereichen Drohnen und Drohnenabwehrsysteme, See- und Meeresbodenverteidigung, Weltraumabwehr, Luft- und Raketenabwehr sowie Schutz der östlichen Flanke Europas zu entwickeln.
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DVNW-Regionalgruppe Berlin: Sitzung am 13. Oktober 2026
KI im Vergaberecht: Praxisbericht und Austausch bei der DVNW-Regionalgruppe Berlin

Wir laden Sie im Namen des Vorsitzenden John Richard Eydner, Langwieser Rechtsanwälte, herzlich zur nächsten Sitzung der DVNW Regionalgruppe Berlin ein. Die Sitzung findet am 13. Oktober 2026 ab 18:30 Uhr in Berlin statt.
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Der neue Beschaffungsleitfaden für Router des Umweltbundesamtes (UBA) enthält für öffentliche Auftraggeber wesentlichen Informationen und Empfehlungen, um Umweltaspekte in die Vergabe- und Vertragsunterlagen einzubeziehen.
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Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Mindestarbeitsbedingungenverordnung wird der vergaberechtliche Mindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern zum 1. Oktober 2026 angehoben.











