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Vergessene Vorabinformation: Keine Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB bei unwirtschaftlichem Angebot in der Zuschlagskaskade
VK Hessen, Beschl. v. 30.12.2025 – 96 e 01.02/62-2025/1
Vergisst der öffentliche Auftraggeber (Antragsgegner) durch ein Büroversehen die Informationspflicht nach § 134 GWB zu erfüllen und…
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Das DVNW sucht Sie!
Wir suchen ein/e Referent/in für Vergaberecht und öffentliche Beschaffung
Sie sind begeistert von der Öffentlichen Beschaffung, mit dem Vergaberecht vertraut und arbeiten lieber mit Menschen…
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DVNW-Regionalgruppe Leipzig: Vergabe im Dialog – Warum der regionale Austausch den Unterschied macht
Ein Interview mit dem Regionalgruppenvorsitzenden Karsten Köhler
In unserer neuen Interviewreihe fragen wir die Vorsitzenden der Regionalgruppen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW), wie der…
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Mit dem neuen Finanzierungsinstrument AGILE will die Europäische Kommission disruptive Verteidigungstechnologien voranbringen und ihre Entwicklung beschleunigen. Ausgestattet mit 115 Millionen Euro, soll AGILE die Entwicklung, Erprobung und Marktakzeptanz beispielsweise von künstlicher Intelligenz und Quanten- oder Drohnentechnologie fördern.
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Das war vergangene Woche in den Fachausschüssen des DVNW los!
Diskutieren Sie mit bei aktuellen Themen rund um Vergaberecht und Beschaffungspraxis

Auch in der letzten Woche gab es wieder einen intensiven Austausch zu verschiedenen Themen rund um Vergabe und Beschaffung in den Fachforen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW). Hier finden Sie die wichtigsten Diskussionen der letzten Tage.
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Wie steht es um die Einhaltung von Sozialstandards bei der Produktion von Berufsbekleidung? Dieser Frage ging die Christliche Initiative Romero e.V. (CIR) mit einer neu aufgelegten Unternehmensbefragung nach. Denn: Viele Unternehmen lassen ihre Produkte noch immer in Niedriglohnländern wie China, Bangladesch oder Tunesien herstellen, in deren Nähfabriken häufig Arbeits- und Menschenrechte verletzt werden. Im Kontext der Umfrage wurde zudem ein Factsheet veröffentlicht: Berufsbekleidung beschaffen – So wird’s fair!.
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Liebe Leserinnen und Leser, das Online-Seminar „Baurechtliche Probleme der öffentlichen Hand“ am 27. April 2026 gibt einen praxisnahen Einblick in die rechtliche Behandlung baurechtlicher Probleme, welche Projekte verzögern, Kosten explodieren lassen oder rechtliche Auseinandersetzungen zur Folge haben können, und zeigt auf, wie Lösungsansätze aussehen können. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
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DVNW-Regionalgruppe Leipzig: Vergabe im Dialog – Warum der regionale Austausch den Unterschied macht
Ein Interview mit dem Regionalgruppenvorsitzenden Karsten Köhler

In unserer neuen Interviewreihe fragen wir die Vorsitzenden der Regionalgruppen des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW), wie der regionale Austausch Vergabe und Beschaffung nachhaltig stärkt und warum das Format so viel Mehrwert bietet. Zum Auftakt sprachen wir mit Karsten Köhler, dem Vorsitzenden der DVNW-Regionalgruppe Leipzig.
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Die Länder haben am 27. März 2026 dem Tariftreuegesetz zugestimmt. Der Bund soll künftig Aufträge nur noch an Firmen vergeben, die Tarifverträge einhalten oder ihren Beschäftigten ähnlich gute Bedingungen bieten.
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Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage (21/4957) nach Auftragsvergaben an externe Agenturen zur Kommunikationsberatung und zur Politikberatung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
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Vergessene Vorabinformation: Keine Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB bei unwirtschaftlichem Angebot in der Zuschlagskaskade
VK Hessen, Beschl. v. 30.12.2025 – 96 e 01.02/62-2025/1
Vergisst der öffentliche Auftraggeber (Antragsgegner) durch ein Büroversehen die Informationspflicht nach § 134 GWB zu erfüllen und erteilt den Zuschlag, führt dies grundsätzlich zur Unwirksamkeit des Vertrags (§ 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag bleibt jedoch erfolglos, wenn der nicht informierte Bieter (Antragsteller) auch bei fehlerfreiem Verfahren keine Chance auf den Zuschlag gehabt hätte, weil sein Angebot im Rahmen der Wertung im Kaskadenprinzip unwirtschaftlich war.
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Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 4. Quartal 2025 gegenüber dem 4. Quartal 2024 um 2,1 %. Gegenüber dem 3. Quartal 2025 erhöhten sich die Preise um 0,3 %.
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Die Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) sieht nicht vor, jegliche Prozessabläufe und Verwaltungsdienstleistungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu evaluieren. Gleichwohl ist die Optimierung und Verbesserung von Prozessabläufen und Verwaltungsverfahren eine ständige Aufgabe für alle Organisationseinheiten, die in eigener Verantwortung wahrgenommen wird.
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Aktuelle Trends und Herausforderungen in der öffentlichen Vergabe und Beschaffung: Arbeiten in der Vergabestelle
Eine gemeinsame Beitragsreihe des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW) und Hays zum Trendmonitor „Öffentliche Vergabe und Beschaffung“ 2025

Dies ist der zweite Beitrag unserer Reihe auf dem DVNW-Vergabeblog zur aktuellen Studie, dem Trendmonitor „Öffentliche Vergabe und Beschaffung“. Die zweite Auflage des Trendmonitors liefert erneut spannende Einblicke in die Praxis öffentlicher Vergabestellen und zeigt, welche Herausforderungen und Chancen die öffentliche Beschaffung in den kommenden Jahren prägen werden. Hierfür hat Hays in Kooperation mit dem DVNW und der IMCOG GmbH im Frühjahr 2025 über 550 Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern, Kommunen und öffentlichen Unternehmen befragt.
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Im Jahr 2025 verzeichnete das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) ein Auftragsvolumen von 9,3 Milliarden Euro. Die Kernaufgabe des BeschA besteht darin, Kundenbehörden bei Fragen des öffentlichen Einkaufs zu beraten, Einkäufe zu bündeln und zentral abzuwickeln.
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Buten un binnen berichtet unter der Überschrift: „Stau im Infrastrukturausbau: Bremen will Aufträge schneller vergeben“, dass der Bremer Senat beabsichtige, bis Herbst ein neues Vergabegesetz vorzulegen. Bauaufträge sollen dann künftig bis 500.000 Euro ohne Ausschreibung vergeben werden können. Für Liefer- und Dienstleistungen soll der Schwellenwert auf 100.000 Euro angehoben werden. Das Ziel: Bürokratischen Aufwand verringern.
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Der IT-Vergabetag geht in die 9. Runde – jetzt Tickets sichern!
Am 10. Juni 2026 dreht sich alles um die Vergabe und Beschaffung von IT

Das Deutsche Vergabenetzwerk (DVNW) lädt mit der etablierten Tagung IT-Vergabetag in diesem Jahr erneut Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Recht zum intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen in der IT-Vergabe und Beschaffung ein. Bereits zum neunten Mal findet die renommierte Tagungsreihe statt – ein klares Zeichen für die anhaltende Relevanz der behandelten Themen und die hohe Qualität der Veranstaltung. Hochkarätige Dozierende, fundierte Fachvorträge und praxisorientierte Workshops haben den IT-Vergabetag zu einer festen Größe im Kalender gemacht.
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Hessen will sein Vergaberecht modernisieren. Mit der Reform des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes will die Landesregierung die Grundlage für schnellere Verfahren, verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und eine stärkere Absicherung fairer Arbeitsbedingungen schaffen. Der Gesetzesentwurf des Hessischen Wirtschaftsministeriums wurde am 18.03. in den Landtag eingebracht.
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Das EU-Mercosur-Interimshandelsabkommen kann ab dem 1. Mai 2026 vorläufig angewendet werden. Die Europäische Union hat den Mercosur-Ländern die vorläufige Anwendungsurkunde für das Interimshandelsabkommen entsprechend notifiziert. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič erklärte: „Der heutige Tag ist ein wichtiger Schritt, um unsere Glaubwürdigkeit als bedeutender Handelspartner unter Beweis zu stellen. Die Priorität besteht nun darin, dieses Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur in konkrete Ergebnisse umzusetzen und den EU-Exporteuren die Plattform zu bieten, die sie benötigen, um neue Chancen für Handel, Wachstum und Arbeitsplätze zu nutzen. Die vorläufige Anwendung wird es uns ermöglichen damit zu beginnen, dieses Versprechen einzulösen. Ich freue mich darauf, dass dieses Abkommen sein Potenzial entfaltet, unsere Wirtschaft stärkt und unsere Position im Welthandel festigt, während wir alle demokratischen Verfahren abschließen.“ Das EU-Mercosur-Interimshandelsabkommens (iTA) wird ab dem 1. Mai vorläufig zwischen der EU und allen Mercosur-Ländern gelten, die ihre Ratifizierungsverfahren abgeschlossen und dies der EU bis Ende März notifiziert haben – Argentinien, Brasilien und Uruguay haben dies bereits getan. Paraguay hat das Abkommen kürzlich ratifiziert und wird seine Mitteilung voraussichtlich in Kürze übermitteln. Mit der Übermittlung ihrer „Verbalnote“ an Paraguay, dem gesetzlichen Verwahrer der Mercosur-Verträge, hat die Europäische Kommission den letzten Verfahrensschritt für die vorläufige Anwendung gemäß dem Beschluss des Rates vom 9. Januar vollzogen. Das iTA enthält auch Vorgaben zum Vergaberecht. Kapitel 12 enthält Vorgaben zum „Government procurement“. Weitere Informationen finden Sie hier. Quelle: EU Kommission
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Liebe Leserinnen und Leser, das Online-Seminar „Update: IT-Vergabe 2026“ am 21. April 2026 geht den Herausforderungen der täglichen IT-Beschaffungen wie Preisanpassungen, Lieferverzögerungen- und ausfälle, der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) nach. Anhand der Einordnung aktueller Rechtsprechung und Neuerungen aus der Gesetzgebung werden Auswirkungen auf laufende und künftige Vergabeverfahren aufgezeigt. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
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Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und der Digitalverband Bitkom haben sich auf einheitliche Standards bei der Beschaffung von Open-Source-Lösungen verständigt. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt, um Open Source in der öffentlichen Verwaltung flächendeckend zugänglich zu machen und die digitale Souveränität nachhaltig zu stärken.
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Der Marktplatz Deutschland Digital (MDD) ist am 19.03. offiziell in den Produktivbetrieb gestartet. Er schafft einen zentralen Zugang zum bisher umfassendsten Angebot an digitalen Produkten für Bund, Länder und Kommunen und vereinfacht die Recherche, den Vergleich und die Beschaffung digitaler Verwaltungsprodukte. Technisch basiert er auf dem bisherigen Cloud-Service-Portal (CSP) der Deutschen Verwaltungscloud (DVC).
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Informationsfreiheit beinhaltet das eigene Angebot
BVerwG, Urt. v. 17.12.2025 – 10 C 5.24

Das BVerwG gibt Bietern mittels des Informationsfreiheitsgesetzes Zugriff auf die Bewertung des eigenen Angebots, auch in einer Situation, in der kein Nachprüfungsverfahren angestrengt wurde. Ein Fehler in der Angebotswertung kann deswegen auch Jahre nach Abschluss des Vergabeverfahrens noch zu Schadensersatzansprüchen führen. Öffentlichen Auftraggebern bleibt nur zu raten, die bestehenden Dokumentationspflichten sorgfältig zu befolgen.











